Medikamente in der Schwangerschaft
AdobeStock/Татьяна Немировская
Symbolbild

Herbstzeit ist Erkältungszeit – aber welche Medikamente dürfen Schwangere nehmen? Was Sie über Wirkstoffe, Alternativen und die Embryotox-Datenbank wissen müssen.

90% aller Schwangeren nehmen mindestens ein Medikament während der Schwangerschaft. Doch bei 7 von 10 Arzneimitteln steht im Beipackzettel nur: „Nicht ausreichend untersucht“. Das verunsichert – gerade jetzt im Herbst, wenn Erkältungen, Kopfschmerzen und Übelkeit zunehmen. Umfragen in Kliniken zeigen außerdem: 30% der Schwangeren brechen wichtige Dauertherapien aus Angst ab – mit teils gefährlichen Folgen für Mutter und Kind. Andererseits nehmen 15% unbedacht rezeptfreie Mittel, die dem Baby schaden können. Ihre Löwen Apotheke in Dorsten kann helfen!

Gut beraten

Wenden Sie sich mit Ihren Fragen rund um die Medikation immer an Ihre Arztpraxis oder Apotheke, wir beraten Sie gern. Wir prüfen Ihren Medikationsplan und unterstützen Sie bei der Auswahl rezeptfreie Arzneimittel oder Ergänzungsmittel, wenn dies in Ihrer individuellen Situation notwendig ist.

Krank in der Schwangerschaft

Besonders riskant sind Medikamente, wenn sie im ersten Drittel der Schwangerschaft eingenommen werden – also zu einem Zeitpunkt, an dem die Frau vielleicht noch gar nicht weiß, dass sie schwanger ist. In dieser Zeit entwickeln sich alle Organe: das Herz und das Gehirn, die Nervenverbindungen, Zähne und Knochen – der gesamte menschliche Organismus entsteht. Wird diese Entwicklung durch den Embryo schädigende (embryotoxische) Stoffe gestört, kann das zu Fehlentwicklungen führen. Im schlimmsten Fall auch zu einer Fehlgeburt.

Beachten Sie bei der Einnahme von Medikamenten in der Schwangerschaft bei allen Erkrankungen und bei Schwangerschaftsbeschwerden die Trimester-Regel:

  • Wochen 1-12: Höchste Vorsicht (Organbildung)
  • Wochen 13-27: Viele Medikamente möglich
  • Wochen 28-40: Auf Wehenhemmung achten

Häufige Beschwerden auf einen Blick

ProblemVerbotenErlaubtHausmittel-Alternative
KopfschmerzIbuprofen (ab Woche 28)Paracetamol 500mgPfefferminzöl Schläfen
ErkältungAspirin ComplexNasenspray (7 Tage)Dampfbad Kamille
ÜbelkeitDimenhydrinatVitamin B6 + IngwerKleine Mahlzeiten
SodbrennenNatronAlginate (Gaviscon)Mandeln kauen
VerstopfungRizinusölMacrogolFlohsamen + viel Wasser

Die Embryotox-Datenbank der Charité bewertet über 400 Wirkstoffe für die Schwangerschaft. Die Hotline 030/450-525700 berät werktags 9-12:30 Uhr kostenlos. Und Ihre Löwen Apotheke kennt für jedes Problem eine sichere Alternative.

Kurz & knapp: Sicher durch 9 Monate

Schwangerschaft bedeutet nicht Medikamenten-Verzicht, sondern bewusste Auswahl. Die meisten Alltagsbeschwerden lassen sich sicher behandeln. Bei Unsicherheit gilt: Fragen Sie uns in Ihrer Löwen Apotheke – wir kennen für jedes Problem eine bewährte, sichere Lösung. Kommen Sie einfach bei uns in Dorsten vorbei.

Nächster Schritt: Medikationsliste zusammenstellen → In Ihrer Apotheke prüfen lassen → Sicheren Plan für 9 Monate erhalten.

Häufige Fragen zu Medikamenten in der Schwangerschaft

Ich nehme Dauermedikamente – was nun?

Niemals eigenmächtig absetzen! Vereinbaren Sie sofort einen Termin bei Ihrem Arzt. Für fast alle chronischen Erkrankungen gibt es schwangerschaftsverträgliche Alternativen. Unbehandelte Krankheiten schaden oft mehr als die Medikamente.

Ich habe unwissentlich Ibuprofen genommen – schadet das?

Einmalige Einnahme in der Frühschwangerschaft ist meist unbedenklich. Ab Woche 28 kann Ibuprofen jedoch den Kreislauf des Babys beeinträchtigen. Informieren Sie Ihren Frauenarzt beim nächsten Termin. Panik ist nicht nötig, Vorsicht schon.

Was hilft gegen Schwangerschaftsübelkeit?

Vitamin B6 (Pyridoxin) 3x10mg täglich ist wissenschaftlich belegt wirksam. Ingwer-Kapseln oder -Tee helfen zusätzlich. Bei starker Übelkeit verschreibt der Arzt Doxylamin – in den USA seit 40 Jahren bewährt, in Deutschland erst seit 2019 zugelassen.

Sind pflanzliche Mittel automatisch sicher?

Nein! Viele Kräuter können Wehen auslösen: Zimt, Nelken, Beifuß, Petersilie in großen Mengen. Auch ätherische Öle sind oft problematisch. Kamille und Pfefferminze als Tee sind unbedenklich, als konzentriertes Öl aber tabu.

Sind Antibiotika in der Schwangerschaft gefährlich?

Antibiotika können dem Ungeborenen schaden. Arzt oder Ärztin werden nur nach sorgfältiger Risikoabwägung entsprechende Präparate verschreiben und Antibiotika verordnen, die sich schon lange bewährt haben. Dazu zählen zum Beispiel Amoxicillin, Penicillin oder Cephalosporine.

Nutzen Sie den Medikationsplan

Lassen Sie in unserer Apotheke einen speziellen Schwangerschafts-Medikationsplan erstellen. Wir prüfen alle Ihre Medikamente (auch Nahrungsergänzung!) auf Verträglichkeit und notieren sichere Alternativen für Notfälle. Kostenlos mit Ihrer Versichertenkarte.


Verfasst und geprüft von der APOVENA Fachredaktion in Zusammenarbeit mit der Löwen Apotheke in Dorsten . Stand 10/2025. Dieser Artikel ersetzt keine Beratung in einer Arztpraxis oder Apotheke.

Für eine persönliche Beratung kommen Sie einfach bei uns in der Löwen Apotheke in Dorsten vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und helfen Ihnen gerne weiter.

Dr.

Ulrike Welslau,

Ihre Apothekerin
Ihre Apothekerin Ulrike Welslau

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  1. 1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  2. 2 Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
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